Numis-Post, das Schweizer Magazin für Münzen

Das Numis-Lexikon

 


Kreuzer

 

Ab 1272 liess Meinhard II. von Görz-Tirol diese kleine Groschenmünze prägen. Die Münze hatte einen Wert von 20 Veroneser Pfennigen und wurde aus diesem Grund erstmals „Zwainziger“ benannt. Ab dem 14. Jahrhundert setzte sich jedoch der Name Kreuzer durch, hergeleitet vom Doppel- oder Radkreuz, welches auf der Vorderseite abgebildet war. In dieser Zeit verbreitete sich die Münze nach Süddeutschland und Österreich. So liess man ab 1458 die Münze auch in Österreich im Wert von vier Wiener Pfennigen prägen. Nur wenig später übernahmen deutsche Münzstände die Prägung und prägten in der Folge auch 2- und 4- Kreuzer Münzen (Halbbatzen und Batzen).

Durch die Inflation wurde der Kreuzer mehr und mehr abgewertet und zur Kleinmünze. In dieser Zeit wurde der Kreuzer zur Basis der Währung in Süddeutschland und Österreich. 60 Kreuzer entsprachen einem Gulden. Mit der Zeit wurde die Münze zur Billon- und später im 18. Jahrhundert gar zu Kupfermünze. In Süddeutschland konnte sich der Kreuzer bis 1875, in Österreich bis 1892 halten.

 

Kreuzer - "Zwanziger", Meran (Meinhard I. - III.)

Kreuzer - "Zwanziger", Meran (Meinhard I. - III.)


Quelle Österreichische Nationalbank


Zurück

 


Ich vermisse hier den Begriff

  
  

  
 
Bleiben Sie aktuell mit unserem Newsletter
Newsletter abonnieren



Zur Zeit keine News-Einträge

Numis-Post Februar 2019

48. Internationale Basler Münzenmesse 2019
Spezialeditionen Münzenmesse Basel 1976-2009
Die neuen Schweizer Sondermünzen "Cirkus Knie" Dampfschiff "Blümlisalp" und "Reh"
Gigantischer keltischer Hortfund wird bewertet
Blättern im Album: Kolumbianische Kurantmünzen
Die Berner und Zürcher numismatischen Vereine laden zur Hauptversammlung
Le originali medaglie della corsa di montagna Sierre-Zinal (italienisch / Übersetzung)
Richtpreise Schweizer Münzen ab 1850

Termine, Börsen, Anlässe
 bis
Rölli Auktionen AG Rothenburg
 bis
Teutoburger Münzauktion Borgholzhausen (DE)
7ème Salon Numismatique Martigny
a patmueller.ch website