Numis-Post, das Schweizer Magazin für Münzen

Das Numis-Lexikon

 


Gulden

Der Ursprung des Guldens ist der Fiorino (Floren) aus Florenz, welcher erstmals 1252 geprägt wurde. Der Fiorino verbreitet sicher schnell in Mitteleuropa. Abgeleitet aus „golden, Goldener“ wird die Goldmünze hierzulande als Gulden bezeichnet.
In der Folge entwickelte sich langsam der rheinische Gulden. Der Gulden entwickelte sich zur weitverbreitetsten Goldmünze im späten Mittelalter. Bedingt durch immer knappere Goldreserven wurde die Münze gegen Ende des 15. Jahrhunderts auch aus Silber (Guldiner)hergestellt. Aus diesem bildete sich der Taler.
 
In Österreich blieb der Gulden (= 100 Kreuzer) bis ins Jahr 1892 in Gebrauch und wurde dann durch die neu eingeführte Kronenwährung abgelöst. Der Gulden wurde in den Niederlanden erst durch den Euro ersetzt. Bis heute besteht der Gulden in Ungarn als Forint und in Polen als Zloty.


Zurück

 


Ich vermisse hier den Begriff

  
  

  
 
Bleiben Sie aktuell mit unserem Newsletter
Newsletter abonnieren

Schweizer Finanzmuseum ist für den Europäischen Museumspreis nominiert

Erst im Sommer 2017 öffnete das erste und einzige Finanzmuseum des Bankenlandes Schweiz in Zürich seine Türen. Nun würdigt das European Museum Forum das Museum mit einer Nominierung für ...
mehr

Numis-Post Januar 2019

Die Bluttat vom Greifensee - eine Medaille
Stempeldrehungen bei Bundesmünzen
Russische Platinmünzen von 1839
Reisebericht aus Kuba (Teil 2)
Bericht über das Mittelaltersymposium in Frankfurt
Casa Savoia - Eine Adelsfamilie zwischen Italien, Frankreich und der Schweiz (Teil 3)
Vernissage für den Grosso aus der Münzstätte Bellinzona (italienisch / Übersetzung)
Richtpreise Schweizer Münzen ab 1850

Termine, Börsen, Anlässe
Basel: Circulus Numismaticus Basiliensis: Jekami-Abend
49. MMB-Börse Münzen Mineralien Briefmarken Friedrichshafen
a patmueller.ch website