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Benediktusmedaille

Bei der Benediktusmedaille handelt es sich um eine Wallfahrtsmedaille.

Auftraggeber für eine Wallfahrtsmedaille war oft der Klerus eines Wallfahrtsortes. So lassen sich beispielsweise in Deutschland Ende des 19. Jahrhunderts 16 Benediktinerklöster mit eigenen Medaillen ermitteln. Die Medaillen können als Beweis für die benediktinische Kreuzverehrung angesehen werden. Besonderen Auftrieb gaben die sechs Kreuzzüge von 1096 bis 1254.

Der Schutz des Heiligen
Wichtig bei diesen Wallfahrtsmedaillen ist, dass nicht die Medaillen den Träger vor Gefahren schützen sollten, sondern die Fürsprache des dargestellten Heiligen.

Benediktus-Medaillen aus rarer Legierung
Benediktusmedaillen sind trotz ihrer hohen Stückzahl rar geworden. Eine Ursache könnten die vielen Kriege in Europa sein, während denen man Münzen und Medaillen mit Kupfer-Legierung für die Herstellung von Geschossen verwendet hat. Zudem war Bronze auch für den Glockenguss und die sich entwickelnde Industrie ein gefragtes Material. 


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