Kennzeichen "Jude"

Art.Nr.: 978-3-86646-558-9

Hersteller: Battenberg-Verlag

55.90 CHF
incl. 2.5 % MwSt

  • Gewöhnlich versandfertig in 4-5 Tagen
  • Gewicht 1.20 kg


Produktbeschreibung

Die Rationierung von Nahrungsmitteln und Verbrauchsgütern für Juden in Grossdeutschland und den besetzten Gebieten 1939 bis 1945

– eine detaillierte Dokumentation des dunkelsten Kapitels der deutschen Zeitgeschichte
– zahlreiche bisher unveröffentlichte Fotos und Zeitdokumente aus der einzigartigen Sammlung von Wolfgang Haney, Berlin

Mit seinem neuen Buch Kennzeichen »Jude« widmet sich der Autor erneut einer auch unter Historikern kaum erforschten Thematik des „Dritten Reichs“ – nämlich der Rationierung von Nahrungs- und Verbrauchsgütern für die jüdische Bevölkerung im „Grossdeutschen Reich“ und in den besetzten Gebieten 1939 bis 1945.
Bereits zwei Wochen vor dem Überfall auf Polen wurden im Deutschen Reich Lebensmittelkarten eingeführt. Bald schon mussten alle Karten, die für jüdische Verbraucher bestimmt waren, besonders gekennzeichnet werden – mit dem Kennzeichen „J“, dem Wort „Jude“ oder David-Sternen. Den Juden im Reich wurden sämtliche Sonderzuteilungen an Lebensmitteln und Kleiderkarten gestrichen, sie erhielten schliesslich auch keine Eier und kein Fleisch mehr und viele Menschen in jüdischen Ghettos und Konzentrationslagern verhungerten.

Dank einer Fülle von Belegen der weltweit einzigartigen zeitgeschichtlichen Privatsammlung von Wolfgang ­Haney entstand darüber hinaus aber auch eine beeindruckende Dokumentation, die den Leser von den Anfängen des Antisemitismus in der Antike über wichtige Ereignisse der Zeitgeschichte, den Folgen des Ersten Weltkriegs und der „Machtergreifung“ der National­sozialisten, über die Juden-Boykotte, die „Nürnberger Rassegesetze“ und die Pogrome der sog. „Reichs­kristallnacht“ sowie den Auswirkungen von Krieg und Judenverfolgung bis hin zum Holocaust führt. 
Mit dieser Dokumentation wird gleichzeitig der Sammlung von Wolfgang Haney, der im Januar 2014 seinen 90. Geburtstag feiern konnte, ein bleibendes Denkmal gesetzt.